🌳 sei dabei
🌳 Orte zum Verweilen – ohne Konsumzwang
Nicht jeder, der in der Stadt unterwegs ist, will sofort etwas kaufen. Und genau deshalb braucht es konsumfreie Räume: Sitzplätze unter Bäumen, überdachte Treffpunkte, kleine Spielzonen, Schatteninseln mit Wasserbrunnen.
Ein lebendiger Stadtraum lebt vom Miteinander – auch ohne Geldbeutel.
Hier können sich Generationen begegnen: Jugendliche auf der Bank, Senior:innen im Schatten, Kinder auf dem Spielpodest.
👉 Wer sich willkommen fühlt, bleibt.
Und wer bleibt, wird vielleicht auch Kunde – aber freiwillig, nicht gezwungen.
🚶♂️ Der neue Poth – Verbindung statt Barriere
Was heute noch wie eine Grenze wirkt, kann morgen zum Erlebnisweg werden:
Der Poth – jahrzehntelang vom Verkehr zerschnitten, von Unterführungen entwertet – wird neu gedacht: als grüne Allee, als fußgängerfreundliche Verbindung zwischen Innenstadt und Bahnhof.
🌳 Großzügige Gehwege, flache Rampen statt Treppen, Begrünung und Beleuchtung schaffen ein sicheres, angenehmes Gefühl.
🎨 Kunst, kleine Marktstände oder temporäre Installationen beleben den Weg.
👣 Und die wichtigste Veränderung: Nicht mehr der Mensch weicht dem Auto aus – das Auto bewegt sich auf dem Terrain der Menschen.
👉 Wer vom Alten Rathausplatz zum Bahnhof geht, soll nicht das Gefühl haben, Iserlohn zu verlassen – sondern mittendrin zu sein.




🍽️ Gastronomie im Herzen der Stadt
Vielfalt braucht Nähe
Wer heute durch Iserlohn geht, spürt es sofort:
Die gastronomischen Angebote sind da – aber verstreut, fragmentiert, oft ohne Bezug zueinander. Was fehlt, ist ein Zentrum der Gastlichkeit, ein Ort, an dem Menschen sich begegnen, verweilen und genießen können.
Früher war das Mühlentor ein solcher Anziehungspunkt: Gastronomie, Entertainment, Begegnung. Heute fehlt der Stadt ein klarer kulinarischer Mittelpunkt.
Das Ziel:
🔹 Eine gemeinsam genutzte Außenfläche für umliegende Lokale – wie in südlichen Ländern üblich.
🔹 Offene Sitzplätze, unabhängig vom Konsumzwang.
🔹 Eine Mischung aus festen Gastronomien, mobilen Ständen und kleinen saisonalen Events.
Nur wenn die Gastronomie wieder räumlich zusammenfindet, entsteht ein echtes Miteinander – für Jung und Alt, für Einheimische und Gäste.
👉 Der kulinarische Stadtplatz wird zur Bühne des Alltags – und zum Herz einer lebendigen Innenstadt.























